Offene Küche: 5 Planungstipps

bauformat-designkueche-mit-insel-holz-beige

Die offene Küche gehört zu den beliebtesten Wohnkonzepten unserer Zeit. Neubauten setzen zunehmend auf wenige, dafür großzügige Räume, in denen Küche, Essplatz und Wohnbereich ineinander übergehen. Eine solche Wohnküche wird schnell zum Mittelpunkt des Zuhauses, verlangt aber eine durchdachtere Planung als ein geschlossener Küchenraum. Der Übergang zum Wohnzimmer will gestaltet sein, Gerüche und Geräusche wandern ungehindert durch den Raum, und die Küche ist vom Sofa aus jederzeit sichtbar. In diesem Blogbeitrag geben wir Ihnen konkrete Hinweise an die Hand, damit Ihr offenes Wohnkonzept im Ergebnis genauso gut funktioniert, wie es aussieht. Sie möchten direkt in die Planung einsteigen? Dann vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin bei Ihr Küchenhaus in Regensburg oder Neumarkt.

Termin vereinbaren

Die passende Küchenform wählen

Der Grundriss entscheidet, welche Küchenform für Ihr offenes Konzept infrage kommt. Als Faustregel gilt: Ab etwa 30 Quadratmetern lässt sich eine offene Küche großzügig umsetzen. L-Küchen und U-Küchen eignen sich hervorragend, weil sich ihre rechtwinkligen Schenkel so positionieren lassen, dass sie in den Raum hineinragen und ihn ganz ohne Wände gliedern. Eine Küchenzeile übernimmt dabei die Rolle eines Raumtrenners zwischen Koch- und Wohnbereich. Die Königsdisziplin für offene Grundrisse ist die Inselküche: Die frei stehende Insel schafft zusätzliche Arbeitsfläche und Stauraum, erlaubt das Kochen mit Blick in den Raum und lässt sich mit jeder weiteren Küchenform kombinieren. Rund um die Insel sollten Sie auf allen Seiten mindestens 100 bis 120 Zentimeter Bewegungsfläche einplanen.

Stauraum großzügig einplanen

Eine offene Küche steht ständig im Blickfeld, sodass Unordnung sofort auffällt. Eine Tür, hinter der sich das Chaos nach dem Kochen verstecken lässt, gibt es hier nicht. Planen Sie deshalb deutlich mehr Stauraum ein, als Sie auf den ersten Blick benötigen: Hochschränke bis zur Decke, tiefe Auszüge und geschlossene Fronten halten Vorräte, Geräte und Geschirr aus dem Sichtfeld. Ein Hochschrank mit Einschubtüren, hinter denen Kaffeemaschine und Toaster verschwinden, hält die Arbeitsfläche zusätzlich frei. Offene Regale wirken zwar wohnlich, verlangen aber konsequente Ordnung, denn jedes abgestellte Teil bleibt sichtbar. Wählen Sie offene Elemente deshalb nur, wenn Ihnen das Aufräumen leichtfällt. Eine aufgeräumte Front trägt entscheidend zum ruhigen Gesamtbild Ihrer Wohnküche bei.

Kochdünste zuverlässig abführen

Ohne wirksamen Dunstabzug verteilen sich Kochdünste und Gerüche im gesamten Wohnbereich und setzen sich in Sofa, Vorhängen und Kissen fest. Ein leistungsstarker und zugleich leiser Abzug ist in der offenen Küche deshalb Pflicht. Zwei Varianten haben sich bewährt: Eine Designhaube über der Kochinsel setzt ein sichtbares Gestaltungselement, während ein im Kochfeld integrierter Kochfeldabzug die Dämpfe unauffällig direkt an der Entstehungsquelle absaugt. Welche Variante die richtige ist, hängt von Ihrer Raumhöhe, Ihrer Planung und Ihrem Geschmack ab. Achten Sie in jedem Fall auf einen niedrigen Geräuschpegel, damit der Abzug Gespräche am Esstisch nicht übertönt.

Leise Elektrogeräte wählen

Der Geräuschpegel der Elektrogeräte rückt im offenen Wohnraum stärker in den Vordergrund, als viele bei der Planung erwarten. Ein brummender Kühlschrank oder ein rauschender Geschirrspüler stört beim Fernsehen, Lesen und bei Gesprächen. Das gilt umso mehr, wenn Sofa und Esstisch nur wenige Meter vom Kochbereich entfernt liegen. Achten Sie beim Gerätekauf deshalb auf die Dezibel-Angaben der Hersteller: Geschirrspüler mit Werten um 40 dB gelten als flüsterleise und verschwinden akustisch nahezu vollständig im Hintergrund. Aktuelle Kühlgeräte und Dunstabzüge erreichen ebenfalls sehr niedrige Werte. Der Aufpreis für leise Technik zahlt sich in einer offenen Wohnküche jeden Tag aus, denn Ruhe ist hier ein echtes Stück Wohnqualität.

Gestaltung und Farben abstimmen

Küche und Wohnzimmer bilden im offenen Konzept eine gestalterische Einheit. Ein durchgängiger Bodenbelag, aufeinander abgestimmte Materialien und eine reduzierte Farbpalette lassen beide Bereiche harmonisch ineinander übergehen. Beschränken Sie sich auf wenige Farbtöne, die sich in Küchenfronten, Arbeitsplatte und Wohnmöbeln wiederholen. Naturmaterialien wie Holz und Stein schlagen eine schöne Brücke zwischen Kochbereich und Wohnzimmer. Der Arbeitsplatte kommt eine Schlüsselrolle zu: Eine hochwertige Platte aus Naturstein oder Keramik wirkt wie ein Möbelstück und wertet den gesamten Raum auf. So entsteht das ruhige, wohnliche Flair, das eine offene Wohnküche auszeichnet.

Ihre offene Küche bei Ihr Küchenhaus

Dieser Beitrag hat Ihnen gezeigt, worauf es bei der Wohnküche ankommt: die passende Küchenform, großzügiger Stauraum, ein leiser Dunstabzug, leise Elektrogeräte und eine abgestimmte Gestaltung. Mit mehr als 30 Jahren Küchenerfahrung begleitet Sie unser Team bei Ihr Küchenhaus von der ersten Skizze bis zur fertig montierten Wohnküche. I

n unserem Stein Kompetenzcenter wählen Sie zudem die passende Arbeitsplatte aus Naturstein oder Keramik direkt am Original aus. Besuchen Sie unsere Ausstellungen in Regensburg und Neumarkt und erleben Sie offene Küchenkonzepte in unterschiedlichen Stilrichtungen.

Unsere Küchenberater zeigen Ihnen dort, wie sich Insel, Essplatz und Wohnbereich stimmig verbinden lassen. Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin bei Ihr Küchenhaus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Jetzt Termin vereinbaren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert